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Auf dieser Seite möchte ich Sie über die hauptsächlichen Verfahren informieren, die ich neben den traditionellen Methoden, in meiner Arbeit einsetze.

NeuroLinguistisches Programmieren (NLP)

Das NLP ist eine der effektivsten und erfolgreichsten Kommunikationsmethoden, die in den letzten Jahren konsequent erforscht und weiterentwickelt wurde. Wegen seiner Effizienz und hohen Übertragbarkeit hat es sich in vielen Lebens- und Arbeitsbereichen etabliert. Ob in Business, Pädagogik, Gesundheits- und Sozialwesen, Training, Coaching, Mediation etc. - überall ermöglicht der Einsatz von NLP, die gesetzten Ziele effektiv und direkt zu erreichen.

In den frühen 70er Jahren arbeiteten John Grinder, zu dieser Zeit Assistenzprofessor der Linguistik an der Universität of California in Santa Cruz, und Richard Bandler, Student der Psychologie an dieser Universität, zusammen an einem Projekt, das linguistische Aspekte in der Psychotherapie erforschte. Gemeinsam untersuchten sie drei Spitzen-Therapeuten: Fritz Perls, den innovativen Psychotherapeuten und Begründer der Gestalttherapie; Virginia Satir, die außergewöhnliche Familientherapeutin, die unbeirrbar in der Lage war, schwierige Familienbeziehungen aufzulösen, die viele andere Therapeuten unlösbar fanden; und Milton H. Erickson, den weltbekannten Hypnotherapeuten.
Bandler und Grinder wollten die (Sprach-)Muster identifizieren, die herausragende Therapeuten benutzen, und diese Muster an andere Menschen weitergeben. Sie begnügten sich nicht mit Theorien, sondern entwickelten Modelle erfolgreicher Therapie, die in der Praxis funktionierten und anderen beigebracht werden konnten. Die drei Therapeuten, die sie modellierten, waren sehr unterschiedliche Persönlichkeiten, benutzten jedoch erstaunlich ähnliche Grundmuster. Bandler und Grinder verfeinerten diese Muster und bildeten daraus ein elegantes Modell, das anwendbar ist für effektive Kommunikation, persönliche Veränderung, beschleunigtes Lernen und auch dazu, größeren Genuß und Freude im Leben zu haben.

Im Frühling 1976 trafen sich John und Richard in einem Blockhaus hoch in den Bergen oberhalb von Santa Cruz und trugen die Erkenntnisse und Entdeckungen, die sie gemacht hatten, zusammen. Nach einer sehr langen Marathonsitzung fragten sich die beiden: "Wie um alles in der Welt sollen wir dies nennen?"

Das Ergebnis war "NeuroLinguistisches Programmieren".

Ein umständlicher Ausdruck, der drei einfache Gedanken enthält:

Der "Neuro" Teil würdigt die Idee, daß alles Verhalten sich aus unseren neurologischen Prozessen des Sehens, Höhrens, Riechens, Schmeckens und Fühlens ableitet. Wir erfahren unsere Welt durch die fünf Sinne. Wir geben diesen Informationen "Sinn" oder "Bedeutung" und handeln dementsprechend. Unsere Neurologie umfaßt nicht nur unsere unsichtbaren Gedankenprozesse, sondern auch unsere sichtbaren, physiologischen Reaktionen auf Gedanken und Ergebnisse. Das eine reflektiert das andere auf der körperlichen Ebene, und umgekehrt. Körper und Geist bilden eine untrennbare Einheit - das menschliche Wesen.

Der "Linguistische" Teil verweist darauf, daß wir Sprache benutzen, um unsere Gedanken und unser Verhalten zu ordnen und um miteinander zu kommunizieren.

Das "Programmieren" bezieht sich auf die Art und Weise, wie wir Gedanken und Handlungen so organisieren, daß sie zu Ergebnissen führen.

Systemisch- und lösungsorientierter Therapieansatz

Die Welt wird zunehmend komplexer, die Menschen sind eingebunden in unterschiedliche soziale Systeme und den damit einhergehenden Rollen und Rollenerwartungen.
Die Taktfrequenz des Lebensrhythmus nimmt immer mehr zu. Vielfältige und rasch wechselnde Aufgaben und Anforderungen verlangen nach immer rascheren Entscheidungen und Lösungen. Da ist es eigentlich nicht verwunderlich, dass man sich in manchen Situationen fest fährt, den Überblick verliert, oder eine Problem-Sicht entwickelt, die den Blick auf die Lösung versperrt.

Ein systemischer Ansatz trägt genau dieser Komplexität Rechnung. Er geht davon aus, dass Situationen und Probleme nur in ihren kulturellen, sozialen und personalen Zusammenhängen verstehbar sind. Auf der Grundlage der Systemtheorie und des Konstruktivismus unterstützt ein systemischer Therapeut seinen Klienten somit dabei, diese Eingebundenheit wahrzunehmen, problemerhaltende Sichtweisen zu erkennen und förderliche Denk- und Handlungsmuster zu entwickeln und Lösungen zu (er-)finden.

Hierbei wird davon ausgegangen, dass das Wissen für die Lösung bereits im System vorhanden ist. Durch systemische Fragetechniken und Anbieten und Entwickeln neuer, ungewohnter Betrachtungsweisen, hilft der Therapeut dabei, alte Muster zu durchbrechen und vorhandene Ressourcen, Fähigkeiten und Kompetenzen wieder zugänglich zu machen. Der Therapeut hat somit lediglich die Prozesskompetenz, die Lösungskompetenz liegt bei dem Klienten.

Emotional Freedom Techiques EFT (Klopf-Akupressur)

EFT wurde von Gary Craig entwickelt und gehört zur Gruppe der energetischen Psychologie, die sich auf die Erkenntnisse der Akupressur und Akupunktur stützt. Hier geht man davon aus, daß psychische Störungen auf Blockaden im Energiesystem des Körpers beruhen. Um diese Blockaden wieder in Fluß zu bringen, werden spezielle Akupunkturpunkte durch klopfen stimuliert, während man an die angstauslösende Situation denkt. Man geht davon aus, daß durch diesen Prozess die Ausschüttung von Serotonin begünstigt wird, eines Neurotransmitters, der, wenn nicht in genügender Höhe vorhanden, mit Angst, Depression und Sucht in Verbindung steht.
Die Grundformen dieser Klopf-Akupressur sind leicht zu erlernen und eignen sich besonders zur Selbsthilfe bei emotionalen Problemen.

Hypnose

Bei der Hypnose ging man ursprünglich davon aus, dass es sich um einen schlafähnlichen Zustand handelt. Heute weiss man, dass Hypnose ein veränderter Bewusstseinszustand ist, bei dem je nach Hypnosetiefe das kritische Wachbewusstsein reduziert ist. Im Gegensatz zur weit verbreiteten Meinung bekommt der Hypnotisand alles mit, reagiert jedoch je nach Tiefe der Hypnose unterschiedlich auf die Anweisungen. Ähnlich einem Kind, dass in sein Spiel völlig vertieft ist und scheinbar nicht hören will, es befindet sich in einer Spieltrace, einem hypnotischen Zustand der völligen Konzenration und Fokussierung auf sein Spiel. Vergleichbares können wir auch bei Erwachsenen beobachten, wenn sie in ein gutes Buch oder einen Film vertieft sind.
Eine hypnotische Trance wird mittels Hypnose induziert (Induktion), der Proband befindet sich in Hypnose oder in einer hypnotischen Trance. Zur Beendigung wird die Trance aufgelöst bzw. exduziert (Exduktion), der Hypnotisand wacht auf. Wird der Proband (zum Beispiel zwecks Vertiefung der Trance) aus der Trance geholt und kurz darauf wieder zurück in Trance versetzt, so spricht man von Fraktionierung. Im Rahmen der Hypnose werden dem Probanden ggf. verbale Anweisungen, sog. Suggestionen, gegeben, die direkt auf das Unbewusste (Unterbewusste) wirken.
Suggestionen, die auch nach Auflösung der Hypnose noch wirksam sein sollen, werden als posthypnotische Suggestionen bezeichnet. Unter posthypnotischer Suggestion treten messbare Veränderungen der Informationsverarbeitung im Gehirn auf. In neuropsychologischen Untersuchungen mit bildgebenden Verfahren konnte gezeigt werden, dass dabei die Aktivität bestimmter Gehirnareale selektiv reduziert ist.

Das Handflächen-Phobiemodell

Das Handflächen-Phobiemodell wurde vom praktizierenden israelischen Naturarzt Dr. Moshé Zwang entwickelt. Die genauen Gründe, warum diese Technik funktioniert, sind unbekannt. Eine Vermutung ist, daß durch Drücken zweier Spezieller Handflächenpunkte ein Impuls an das limbische System geliefert wird, den Teil des Gehirns, der unter anderem die Schaltstelle zwischen peripherem und vegetativem Nervensystem beherbergt. Dieser Impuls scheint die angelernte, phobische Information auszulöschen, die früher zur Angstreaktion geführt hat. Auch wenn die Hintergründe dieser Technik noch nicht erforscht sind, wirkt sie in ca. 70% der Fälle erfolgreich.

Anmerkungen:

Die oben beschriebenen Verfahren wende ich, je nach Verlauf der Sitzungen, ganzheitlich, lösungsorientiert und methodenübergreifend an. Oftmals werden sie, wenn der Klient einverstanden ist, mit Trance- und Hypnose-Elementen kombiniert.
Den Vorteil dieser Vorgehensweise sehe ich in der schnelleren Wirksamkeit und in der "verträglicheren" Anwendung.
Aus meiner Sicht ist es in den meisten Fällen nicht erforderlich, sich durch immer wiederkehrendes Beschäftigen mit den Problemzuständen in einen schlechten Zustand zu versetzen. Vielmehr sehe ich es für sinnvoller an, die Ressourcen und das Positive in den Scheinwerfer der Aufmerksamkeit zu rücken.
Ich möchte Ihnen helfen statt Ursachen zu suchen, Lösungen zu (er)finden.

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